Stepper machen fitWer kennt es nicht – Nach dem Winter haben wir uns ein paar Pfund zuviel angegessen, die allmählich wieder verschwinden sollten. Aber bedeutet das wirklich, dass wir gleich in einem Fitnessstudio Mitglied werden müssen?

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Eine sehr gute Alternative zu Fitnessstudios sind Fitnessgeräte, wie Rollentrainer und Stepper da diese in jeder kleinen Wohnung Platz finden. Stepper sind hierfür wunderbar geeignet, denn sie lassen sich nach dem Stepper Training einfach wieder verstauen. Laufbänder gegen sind deutlich sperriger und benötigen in der Regel viel mehr Platz.

Stepper machen fit

Jeder, der häufiger einige Treppen am Tag steigen muss, weiß, wie anstrengend dies ist. Aber Treppensteigen macht tatsächlich fit. Der Kalorienverbrauch bei dieser Art von Heimtrainer ist sehr hoch.

Auf dem Markt gibt es bereits sehr preisgünstige Stepper, die eine hohe Qualität aufweisen. In der Regel ähneln die Stepper, was die Bewegungsart betrifft, dem Crosstrainer, nur, dass die langen Hebel zum Trainieren der Arme fehlen.

Etwa für den gleichen Zweck dient ein sogenanntes Steppbrett, auch Step Board genannt, das jedoch nicht jedem Verbraucher zusagt. Die Stepper gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, als Aerobic Stepper, Swing Stepper, Mini Stepper, Cardio Stepper und Side Stepper. Häufig eignen sich Stepper für mehrere Trainingsmöglichkeiten, wie Beispielsweise die Twist- oder Swingstepper.

Stepper trainieren Waden, Po und Oberschenkel

Stepper trainieren Waden, Po und OberschenkelMit Steppern lassen sich Po, Oberschenkel und Waden hervorragend trainieren. Der Ministepper ist einer der Klassiker und simuliert die Bewegungen des Treppensteigens hervorragend.

Es gibt Stepper, an die Gummibänder zum Trainieren der Arme angebracht werden können. Dies hat den Vorteil, dass, ähnlich wie beim Stepper Training mit einem Crosstrainer auch der Oberkörper verstärkt mittrainiert wird. Die Unterschiede zwischen den Steppertypen sind allerdings nicht sehr groß. Denn im Wesentlichen werden dieselben Körperpartien trainiert. Sidestepper allerdings wirken tatsächlich auch auf den Rücken.

Für ein optimales Training des ganzen Körpers sollten sich Käufer für einen Crosstrainer entscheiden, die jedoch wesentlich mehr Platz einnehmen und nach dem Stepper Training nicht einfach verstaut werden können. Außerdem sind Stepper wesentlich günstiger in der Anschaffung.

Sollten Käufer nach einiger Zeit merken, dass gerade diese Art der Bewegung viel bringt und zusätzlich Spaß macht können sie immer noch auf einen Crosstrainer umsteigen.

Tipps für das richtige Stepper Training

Sportcheck: Bevor es mit dem Pfundeverlieren losgehen kann, sollten ganz besonders Personen, die bislang wenig Sport betrieben haben, sich bei ihrem Arzt einem Gesundheitscheck unterziehen. Gerade Neuansteiger laufen ansonsten Gefahr die falsche Sportart gewählt zu haben, was Zerrungen, Rückenprobleme und andere Gesundheitsprobleme nach sich ziehen kann.

Stepper eignen sich im Normalfall hervorragend für Einsteiger – sobald der Check also positiv ausgefallen ist, steht einem langsamen Trainingsbeginn also nichts mehr im Wege. Aber merken Sie sich: Beginnen Sie langsam und steigern Sie Ihre Trainingszeit und Intensität von Tag zu Tag.

Stepper-Trainingsziele festlegenDer passende Stepper: Achten Sie vor dem Kauf bereits auf die Qualität des Steppers. Bei Käufen im Internet lohnt es sich, diesbezüglich Kundenrezensionen zum Produkt durchzulesen. Für manche Käufer kann es auch sehr wichtig sein, dass sich der Widerstand auf das jeweilige Körpergewicht der Person anpassen lässt. Die Bewegungen sollten zudem ruckfrei und gleichmäßig möglich sein. In Produktbewertungen wird dies auch häufig angesprochen.

Trainingsziele festlegen: Hilfreich ist es, immer ein persönliches Trainingsziel festzulegen. Versuchen Sie von Anfang an, die festgelegte Schwierigkeitsstufe und die Trainingsdauer einzuhalten.

Schritt für Schritt: Jedes Training sollte langsam angegangen werden. Denn die Gelenke, Bänder und Muskeln müssen sich zunächst an die neue Belastung gewöhnen. Der Grad der Belastung sollte während des Trainings und von Mal zu Mal gesteigert werden. Denken Sie außerdem vor und nach dem Training an Stretchingübungen.

Puls messen: Es ist sehr ratsam, bei ausgiebigem Training den Puls zu messen. Hierfür eignen sich Trainingscomputer, welche die Pulsfrequenz messen. Natürlich dienen diese Werte lediglich als Anhaltspunkt. Sollten Sie sich unwohl fühlen, kann dies ein Zeichen der Überlastung sein. In einem solchen Fall brechen Sie die Trainingseinheit einfach früher ab. Training sollte zwar anstrengend sein aber nicht zu einer Überlastung oder stark erhöhtem Puls führen. Am genauesten zeigen Pulsmesser mit dazugehörigem Brustgurt die Pulsfrequenz an.

Nicht Kalorien zählen: Viele Trainingscomputer zeigen auch andere Werte wie beispielsweise Kalorienverbrauch an. Dies ist nichts weiter als ein Gimmick und sollte keinesfalls als Basis für den Trainingsplan herangezogen werden. Wenn Sie Ihren Trainingsplan einhalten und die Intensität und Dauer von Mal zu Mal steigern, werden die Kalorien von ganz alleine purzeln.

Vorsicht beim Training: Vorsichtig sollten Sie vor allem sein, wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind. Sportgeräte bergen auch Gefahren! Vor allem laufende Kurbeln, die Fußpedale, die sich schnell auf und ab bewegen und manche Quetschstellen können schmerzhaft verletzen. Lassen Sie das Trainingsgerät niemals unbeaufsichtigt.

Aufmerksamkeit: Auch wenn das Training mit einem Stepper auf den ersten Blick nicht besonders herausfordernd wirken mag, sollte man diesem trotzdem seine volle Aufmerksamkeit widmen. Denn ein falscher Schritt oder ein Überknöcheln kann fatale Folgen haben und mitunter schwere Verletzungen nach sich ziehen. Keinesfalls empfiehlt sich deshalb ein Steppertraining während der Hausarbeit, wie Bügeln oder gar Kochen.

Vorteile und Nachteile

Vorteile:
  • Platzsparend
  • Kostengünstig
  • Und trotzdem effektiv
Nachteile:
  • Kein Ganzkörpertraining
  • Eine gewisse Grundausdauer ist notwendig um effektiv zu trainieren
  • Stepper sind nicht übermäßig stark belastbar (Gewichtsgrenzen zwischen 100 und 200 kg)

 

Ministepper – Der Klassiker

Stepper als Alternative zum FitnesscenterDer sogenannte Ministepper kann als Klassiker unter den Steppern bezeichnet werden. Er ist schön klein und passt deshalb in jedes Zimmer. Die Geräte gibt es schon günstig zu kaufen, doch qualitativ bestehen durchaus Unterschiede. Doch es gilt: Teuer muss nicht bedeuten, dass das Fitnessgerät qualitativ hochwertig ist. Es gibt durchaus günstige Angebote, die von Kunden positiv bewertet wurden. Kundenrezensionen beachten, lohnt sich also in jedem Fall.

Die kleinen Ministepper verfügen ebenfalls über zwei Trittflächen und meistens zudem über 2 Hydraulikzylinder, die den Widerstand erzeugen. Sollen auch die oberen Bereiche des Körpers mittrainiert werden, dann gibt es auch die Möglichkeit Stepper mit Gummiseilen zu kaufen. Dabei werden die Gummiseile in der Hand gehalten und während des Steppens anwechselnd nach oben oder zu den Seiten gezogen.

Verletzungen sind durchaus möglich

Besonders bei Steppern mit Gummiseilen sollten die Bewertungen anderer Kunden oder vorliegende Tests beachtet werden. Denn Stiftung Warentest hat einige Stepper untersucht und festgestellt, dass sich bei manchen Geräten die Haken der Gummiseile lösten und das Gummizugband nach oben schoss. Hier ist also Vorsicht geboten!

Ansonsten sind Stepper eine wunderbare Alternative zum Fitnesscenter. Falls das Training begeistert, kann anschließend leicht auf einen Crosstrainer umgestiegen werden. Für das tägliche Training mit dem Ziel fit zu bleiben und Po, Oberschenkel und Waden zu trainieren dürfte ein Stepper für die meisten Personen ausreichend sein.

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